EU-Wahl-2019 in Österreich: Programmvergleich , Medienberichte , Umfragen , Kandidaten , Nichtwähler
Unterstützungserklärungen . Parteien: CPÖ, EUAUS, FPÖ, Grüne, Init-1-Europa, NEOS, ÖVP, SPÖ, Sonstige


"Initiative 1 Europa" & EU-Wahl 2019:

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Website:  www.1europa.at

Parteiprogramm: => Programmpunkte zur EU-Wahl 2019
Spitzenkandidat: Dr. Johannes Voggenhuber (68 Jahre);
EU-Wahlprogramm: Gegen den Nationalismus; gegen den Rechtsruck; für ein Europa.
Wahlziel: Bis hin zur Zweistelligkeit sei alles möglich.
EU-Fraktion: Europäischen Grünen-Fraktion oder neue links-liberale Allianz.

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"Initiative 1 Europa": Chronologie und Pressemeldungen:

8.2.2019: Voggenhuber genießt altes Pensionsprivileg.

"4108 Euro brutto so hoch ist die Pension, die Johannes Voggenhuber seit 2011 monatlich von der Stadt Salzburg bezieht. Das berichteten die Salzburger Nachrichten. Die fünf Jahre als Stadtrat in Salzburg (1982 bis 1987) haben sich für den damaligen Grünen, der im Mai mit Unterstützung der Liste Jetzt bei der EU-Wahl antritt, ausgezahlt. ...  Inklusive der Stadtrat-Rente kommt er im Monat auf 4835 Euro netto. ..."
Qu.: KURIER vom 8.2.2019
 

5.2.2019: Johannes Voggenhuber im Ö1-Morgenjournal.

Rainer Hazivar (Ö1): "Sie treten ja gegen die rechten Dämonen an - wie Sie sagen. Aber nun warnt zum Beispiel Peter Pilz vor einigen Folgen der Zuwanderung. Wo stehen Sie da?"
Johannes Voggenhuber: "Also diese Debatte ist tief vergiftet. Sie ist es auch von der poilitschen Rechten. Die Flüchtlingsdebatte wird einfach mißbraucht und auf der anderen Seite steht natürlich als Abwehr lange Zeit eine Leugnung der Probleme und Konflikte in sozialen und kulturellen Spannungen, die sich daraus ergeben, auch die Fragen des Grenzschutzes und dergleichen. Ich persönlich bin der Meinung, daß wir die Flüchtlingspolitik uns einmal einigen sollten, daß die Menschenrechte Basis sind und das wir sie nicht verlassen und das Rufe danach, die Politik über das Recht zu stellen, als das gesehen werden, was sie sind: eine bedenkliche Aussage gegen den Rechtsstaat. ..."
Rainer Hazivar (Ö1): "Warum treten Sie gegen die Grünen an? ..."
Johannes Voggenhuber: "... aber das was Sie hier sagen, ist eine Folge der Konkurrenz in der Demokratie. Sie sind gegen meinen intensiven Rat und gegen meine Bemühungen aus dem Parlament geflogen. Den Grünen schade nicht ich, sondern die Grünen haben sich selber geschadet ..."
Qu: ORF-Morgenjournal vom 5.2.2019
 

4.2.2019: Johannes Voggenhuber bei oe24-TV:


 

4.2.2019: Voggenhuber tritt für die Liste "Initiative 1 Europa" an.

"Maria Stern, Obfrau der Liste Jetzt, kündigte bei der Pressekonferenz an, Johannes Voggenhuber werde als "unabhängiger Kandidat" kandidieren, man strebe ein Bündnis an, das weit über die Liste Jetzt hinausgehe. Jetzt stellt die nötigen Unterschriften von drei Abgeordneten für die Kandidatur zur Verfügung, sowie eine Anschubfinanzierung in Höhe von 250.000 Euro.
Bei der Pressekonferenz nannte Voggenhuber seine Motive:
    Uralte Dämonen würden wieder wach.
    Der Nationalismus ersteht wieder, autoritäres Denken mache sich breit.
    Die Erhebung der Politik über das Recht werde wieder zum Thema.
Voggenhuber: "Das alles erschreckt viele Menschen, nicht nur mich. Alle diese Kräfte haben sich Europa zum Feind erkoren, die Idee der Vereinigung Europas. Sie sehen im Marsch auf Brüssel ihre große Stunde gekommen, auch und vor allem bei der EU-Wahl im Mai." ..."
Qu.: Kleine Zeitung vom 4.2.2019
 

2.2.2019: Voggenhuber steht vor einem Comeback.

"Nach Informationen der Kleinen Zeitung deutet alles auf ein Comeback des langjährigen EU-Parlamentariers hin nach zehnjähriger Absenz. Mit der Reaktivierung des grünen Urgesteins, der sich mit Eva Glawischnig und Ulrike Lunacek überworfen hatte, weil er bei der Nominierung im Jahr 2009 nicht zum Zug kam, steigen die Chancen, dass die nunmehrige Liste Jetzt den Einzug ins EU-Parlament schafft. Als wortmächtiger, proeuropäischer Abgeordneter hatte der heute 68-jährige Salzburger einst weit über die Parteigrenzen hinweg gestrahlt und etwa auch mit Othmar Karas kooperiert. Voggenhuber, der gegen Österreichs EU-Beitritt gestimmt hatte, war in Straßburg vom Saulus zum Paulus mutiert."
Quelle: Kleine Zeitung vom 2.2.2019
 

24.1.2019: Alma Zadic nimmt in der Runde der Spitzenkandidaten teil.

Bei einer Diskussionsrunde der Spitzenkandidaten zur EU-Wahl 2019 im EU-Haus in Wien, nahm seitens der JETZT-Partei Alma Zadic teil. Sie ist Europasprecherin und Nationalratsabgeordnete der JETZT-Partei. Zadic sprach sich für ein "soziales, ökologisches und demokratisches Europa" aus. Zadic will die europäische Identität stärken und ein starkes Europa zukunftsfit machen. "Gleichzeitig darf man auch nicht vergessen, dass jeder von uns eine nationale Identität und regionale Identität hat", so Zadic. "Die Eurobarometer-Studie hat eines gezeigt: Was wünschen sich denn die Europäer von Europa? Sie wünschen sich vor allem eines und das ist die soziale Sicherheit", so Zadic.
Quelle: youtube-video vom 24.1.2019
 

5.12.2018: Die Liste Pilz heißt jetzt "JETZT-Liste Pilz".

Am Krampustag gab die Parteiobfrau Maria Stern die Umbenennung bekannt. Wir haben bei der gestrigen Mitgliederversammlung einen Meilenstein gesetzt. Jetzt können wir der Rechtsregierung noch stärker als bisher Paroli bieten und unsere Ziele verfolgen. ..."
Qu. Pressemittelung vom 5.12.2018

2.11.2018: Johannes Voggenhuber will bei der EU-Wahl 2019 antreten:

"Der langjährige Grünen-EU-Abgeordnete Johannes Voggenhuber hat bestätigt, dass es die im STANDARD-Interview von Daniel Cohn-Bendit geäußerten Überlegungen zu einer Sammelbewegung tatsächlich gibt, die für die EU-Wahlen im Mai 2019 proeuropäische Kräfte in Österreich zu einen versucht. ...". Voogenhuber analysiert, daß sich andernfalls "die Opposition in einer innenpolitischen Wahlkampfauseinandersetzung aufzureiben drohe ...". Voggenhuber wäre bereit, Anführer (Spitzenkandidat?) einer solchen Sammelbewegung zu sein.
Quelle: Der Standard 2. Nov. 2018
Anm. Red.: Da Johannes Voggenhuber von einer "Sammelbewegung" spricht, deutet es darauf hin, daß die Grüne Partei mit der Liste Pilz gemeinsam antreten könnte. Eventuell könnten "Junge Grüne" und der Linksblock von KPÖ und "Europa anders" ebenfalls mit im Boot sein. Nicht einmal unzufriedene ÖVP-Wähler schließt Voggenhuber aus.
 
 
 


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